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Blogartikel Natur & Tier

Igeal

Ein Laubhaufen für den Igel

Vielerorts befreien Gartenbesitzer im Herbst ihren Garten von Laub. Sie rechen es zusammen und verfrachten es in die Bio-Müll. Das allerdings ist für Igel nicht gerade förderlich. Denn genauso wie andere Wildtiere haben Igel ihren Lebensbereich zunehmend auch auf Gärten ausgedehnt. Zu kämpfen haben die nützlichen Stacheltiere jedoch nicht nur mit dem Straßenverkehr, sondern zunehmen auch mit Mährobotern, die ihnen böse Verletzungen zufügen können. Doch auch Nahrungsmangel gehört zu den Gefahren für die Igel und das gilt insbesondere in der

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Dachse

Lustige Gesellen: Dachse

Man bekommt sie selten zu Gesicht, wohl aber ihre umfangreichen Bauarbeiten. So gibt es etwa im Wald bei Kircheib (Westerwald) schon seit vielen Jahren einen große Dachskolonie. Versteckt im Wald findet sich die reinste Gebirgslandschaft. Denn Dachse sind gute Bauarbeiter, die mit ihren kräftigen krallenbewährten Tatzen ganze Waldbereiche umgraben. Dabei werden die Löcher, die sie graben, gar nicht mal alle benutzt. Denn Meister Grimbart, wie er auch genannt wird, baut manche auch nur für die Luftzufuhr. Dachse bauen groß Denn

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In Wasserschutzgebieten wird Glyphosat bevorzugt

Es ist ein Phänomen, das im späten Frühjahr auf Wiesen und Feldern im Rhein-Sieg-Kreis zu beobachten ist. Grüne Wiesen verwandeln sich urplötzlich in gelbe. Das ist nicht, wie in diesem Frühjahr fast zu vermuten war, der Trockenheit geschuldet, sondern dem Einsatz des sogenannten Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Der Wirkstoff ist weltweit einer der am meisten eingesetzten. Trotz seiner EU-Zulassung und regelmäßiger EU-Wirkstoffprüfung im Hinblick auf seine Risiken für Gesundheit und Umwelt ist er umstritten. Die Abbauprodukte von Glyphosat lassen sich im Brot,

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Wundersame Pilz-Welten

„Sie schießen wie Pilze aus dem Boden“, dieser alte Spruch, den man zitiert, wenn etwas besonders häufig und in übermäßiger Weise auftritt, kommt nicht von ungefähr. Denn Pilze brauchen nur ein bisschen Regen und Wärme und schwups sind sie draußen. Nachdem der September zu trocken war, hat der feuchte Oktober nun für schnelles Pilzwachstum gesorgt. Der Waldboden ist übersät von den eukaryotischen Lebewesen in allen Farben und Formen. Der Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt einen festen Zellkern und

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Eine Drohne für die Rehkitze

Sie sind kleiner als eine Katze und haben kaum Eigengeruch: Rehkitze. Wenn sie jünger als drei Wochen sind, liegen sie flach auf dem Boden und verharren im Feld, bis die Ricke kommt. Selbst Hunde laufen an ihnen vorbei. Der fehlende Fluchtinstinkt der kleinen Lebewesen kann ihnen jedoch zum Verhängnis werden, wenn der Landwirt sein Feld mäht. Und das geschieht aufgrund des sich verändernden Klimas immer früher im Jahr und zu einer Zeit, wenn die Kitze noch zu klein zum Flüchten

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Des Teufels Kutschengaul – ein Käfer

Es war beim Morgenspaziergang. Wir liefen über ein kurzes geteertes Stück eines Weges mitten zwischen den Feldern, als dort ein kleines schwarzes Tier einen großen Aufstand machte. „Ups, der sieht ja aus wie ein Skorpion“, dachten wir bei der näheren Betrachtung. Das mehr als drei Zentimeter lange Tier hatte vorne richtige Zacken und sein Hinterteil drohend nach oben erhoben, ebenso wie Skorpione es machen. „Skorpione im Rheinland – gibt es das?“, wunderten wir uns. Bijou war fasziniert und kaum von

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Achtung vor dem Jakobskreuzkraut

Eigentlich sieht es ganz hübsch aus, wenn es so gelb blüht. Und es ist – im Unterschied zu den sich immer weiter verbreitenden Neophyten wie Bärenklau oder Ambrosia – eine alte heimische Pflanze. Trotzdem ist es gefährlich. Die Rede ist vom Jakobskreuzkraut, das insbesondere Pferdebesitzer fürchten. „Das Jakobskreuzkraut ist überall verbreitet und eine wichtige Futterpflanze“, sagt Klaus Weddeling von der Biologischen Station Eitorf. Der Diplom-Biologe meint damit jedoch eher Insekten wie den Jakobskreuzkraut-Bär, eine Schmetterlingsart, die auf der Pflanze lebt

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Gesundes Obst von hiesigen Bäumen

Der Rhein-Sieg-Kreis ist einer der streuobstwiesen-reichsten Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und das darunter liegende Grünland gehören zu unserer Kulturlandschaft. Sie sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallendem Obst. Streuobstwiesen sind das Ergebnis jahrhunderterlanger landwirtschaftlicher Tätigkeit. Sie beherbergen eine Vielfalt an alten Obstsorten, die in Vergessenheit geraten sind. Die moderne Agrarpolitik, anhaltende Bebauung und die Konkurrenz aus dem Intensivanbau gefährdet

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