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Blogartikel Natur & Tier

Kleine Wilde ganz groß

Rica ist noch kein Jahr alt, aber sieht schon recht erwachsen aus. Sie ist ein Reh, das am 1. Mai 2020 geboren wurde und im Garten von Dr. Manuela Giannetti lebt. Die ehemalige Leiterin der Naturschule Aggerbogen betreibt in Zusammenarbeit mit dem NABU eine Wildtierauffangstation im Garten ihres Mehrgenerationenhauses. Außer Rica leben dort noch ihre beiden Katzen und ein Marderpärchen. Schon seit ihrer Zeit in der Naturschule zieht die Pädagogin Igel, Eichhörnchen und Nager groß, die bei ihr abgegeben werden.

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Achtung vor dem Jakobskreuzkraut

Eigentlich sieht es ganz hübsch aus, wenn es so gelb blüht. Und es ist – im Unterschied zu den sich immer weiter verbreitenden Neophyten wie Bärenklau oder Ambrosia – eine alte heimische Pflanze. Trotzdem ist es gefährlich. Die Rede ist vom Jakobskreuzkraut, das insbesondere Pferdebesitzer fürchten. „Das Jakobskreuzkraut ist überall verbreitet und eine wichtige Futterpflanze“, sagt Klaus Weddeling von der Biologischen Station Eitorf. Der Diplom-Biologe meint damit jedoch eher Insekten wie den Jakobskreuzkraut-Bär, eine Schmetterlingsart, die auf der Pflanze lebt

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Igeal

Ein Laubhaufen für den Igel

Vielerorts befreien Gartenbesitzer im Herbst ihren Garten von Laub. Sie rechen es zusammen und verfrachten es in die Bio-Müll. Das allerdings ist für Igel nicht gerade förderlich. Denn genauso wie andere Wildtiere haben Igel ihren Lebensbereich zunehmend auch auf Gärten ausgedehnt. Zu kämpfen haben die nützlichen Stacheltiere jedoch nicht nur mit dem Straßenverkehr, sondern zunehmen auch mit Mährobotern, die ihnen böse Verletzungen zufügen können. Doch auch Nahrungsmangel gehört zu den Gefahren für die Igel und das gilt insbesondere in der

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Dachse

Lustige Gesellen: Dachse

Man bekommt sie selten zu Gesicht, wohl aber ihre umfangreichen Bauarbeiten. So gibt es etwa im Wald bei Kircheib (Westerwald) schon seit vielen Jahren einen große Dachskolonie. Versteckt im Wald findet sich die reinste Gebirgslandschaft. Denn Dachse sind gute Bauarbeiter, die mit ihren kräftigen krallenbewährten Tatzen ganze Waldbereiche umgraben. Dabei werden die Löcher, die sie graben, gar nicht mal alle benutzt. Denn Meister Grimbart, wie er auch genannt wird, baut manche auch nur für die Luftzufuhr. Dachse bauen groß Denn

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Wundersame Pilz-Welten

„Sie schießen wie Pilze aus dem Boden“, dieser alte Spruch, den man zitiert, wenn etwas besonders häufig und in übermäßiger Weise auftritt, kommt nicht von ungefähr. Denn Pilze brauchen nur ein bisschen Regen und Wärme und schwups sind sie draußen. Nachdem der September zu trocken war, hat der feuchte Oktober nun für schnelles Pilzwachstum gesorgt. Der Waldboden ist übersät von den eukaryotischen Lebewesen in allen Farben und Formen. Der Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt einen festen Zellkern und

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Wasserkraftwerk

Die Unkelmühle als Pilotanlage für Fische

Die Tage der fossilen Brennstoffe sind gezählt und auch der der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossene Sache. Bis 2025 soll bis zu 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Müll und Erdwärme gewonnen werden. Doch umweltfreundliche regenerative Energiegewinnung hat ihren Preis. Windkraftanlagen zerhäckseln Vögel, Fledermäuse und Insekten, die Turbinen der Wasserkraftanlagen insbesondere Wanderfische. Darum sinnen Politiker und Unternehmen der Energiegewinnung auf Abhilfe. Im Wasserkraftwerk Unkelmühle an der Grenze zwischen Eitorf und Windeck an der

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Tiere als Ersatz für Nähe

Der seit drei Monaten anhaltende Lockdown bringt vielerlei Kuriositäten hervor. Der Online-Handel boomt und die Berge an Verpackungsmüll steigen – nicht zuletzt wegen der vielen “To-Go-Angebote”, auf die man zwangsläufig zurückgreifen muss, wenn man unterwegs ist. Den unerfüllten Wunsch der Menschen nach Nähe wiederum versuchen viele zu befriedigen, indem sie sich ein Haustier anschaffen. Die Auswirkungen spürt der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine und Tierheime. Wenn auch ein gestiegenes Interesse an Tierheimtieren erfreulich ist, warnen die Tierschützer vor

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Gesundes Obst von hiesigen Bäumen

Der Rhein-Sieg-Kreis ist einer der streuobstwiesen-reichsten Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und das darunter liegende Grünland gehören zu unserer Kulturlandschaft. Sie sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallendem Obst. Streuobstwiesen sind das Ergebnis jahrhunderterlanger landwirtschaftlicher Tätigkeit. Sie beherbergen eine Vielfalt an alten Obstsorten, die in Vergessenheit geraten sind. Die moderne Agrarpolitik, anhaltende Bebauung und die Konkurrenz aus dem Intensivanbau gefährdet

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