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Unterwegs auf dem Holzweg – eine Wanderung rund um Winterscheid

Auf dem Holzweg befindet man sich im größten zusammenhängenden Waldgebiet des Bergischen Lands, dem Nutscheid zwischen Hennef und Winterscheid. Der heißt nicht etwa so, weil er in die Irre führt, sondern bei dem Erlebnisweg Sieg ist der Name Programm. Mit Start am Wanderparkplatz an der K17 im Derenbachtal führt er durch einen nachhaltig bewirtschafteten Wald mit Bäumen unterschiedlichen Alters und ein noch relativ intaktes Ökosystem.  Am Wanderparkplatz überquert man die Straße und geht schräg gegenüber umsäumt von Fichten und alten

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Wasserkraftwerk

Die Unkelmühle als Pilotanlage für Fische

Die Tage der fossilen Brennstoffe sind gezählt und auch der der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossene Sache. Bis 2025 soll bis zu 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Müll und Erdwärme gewonnen werden. Doch umweltfreundliche regenerative Energiegewinnung hat ihren Preis. Windkraftanlagen zerhäckseln Vögel, Fledermäuse und Insekten, die Turbinen der Wasserkraftanlagen insbesondere Wanderfische. Darum sinnen Politiker und Unternehmen der Energiegewinnung auf Abhilfe. Im Wasserkraftwerk Unkelmühle an der Grenze zwischen Eitorf und Windeck an der

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Die Gastronomie in der Corona-Krise

„Früher war ein Restaurantbesuch ein Ausbrechen aus dem Alltag. Einen schönen Abend verbringen im Kreise der Liebsten, lachen, Nähe, Freude, Kommunikation und das Lächeln des Service, nebst gutem Essen, was wollte man mehr? Diese Gefühl gibt es nicht mehr. Datenerfassung, Maskenpflicht, Abstand, Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben, Schilder überall und noch einen Service, der einen hinter einer verborgenen Maske begrüßt. Das kann man im Krankenhaus auch haben und Zuhause kochen.“ So beschreibt Axel Schönfelder die Corona-Lage in der Gastronomie. Der Betreiber des „Elements

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Wundersame Pilz-Welten

„Sie schießen wie Pilze aus dem Boden“, dieser alte Spruch, den man zitiert, wenn etwas besonders häufig und in übermäßiger Weise auftritt, kommt nicht von ungefähr. Denn Pilze brauchen nur ein bisschen Regen und Wärme und schwups sind sie draußen. Nachdem der September zu trocken war, hat der feuchte Oktober nun für schnelles Pilzwachstum gesorgt. Der Waldboden ist übersät von den eukaryotischen Lebewesen in allen Farben und Formen. Der Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt einen festen Zellkern und

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Mit “Melli von Hüppelrott” unterwegs auf dem Bienenlehrpfad

In einem Bienenvolk leben bis zu 60.000 Bienen. Deren Lebenswerk ist pro Arbeiterin ein einziger Tropfen Honig, für 500 Gramm muss das Volk dreimal um die Erde fliegen. Wer das und mehr über das Leben der Honigbiene erfahren möchte, der sollte sich von der Honigbienenkönigin „Melli von Hüppelrott“ auf den Bienenlehrpfad am Hüppelröttchen entführen lassen. Der Name bezeichnet Eitorfs bekanntestes Erholungsgebiet und stammt von dem gleichnamigen Forsthaus, das von 1835 bis 1972 in dem Waldgebiet stand. Noch immer schlägt dieser

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Wie Hunde Leben retten

Nicht eine Sekunde lässt sie ihr Frauchen aus den Augen. Das hat sie geheißen, liegen zu bleiben und zu warten, bis es seine Jacke angezogen hat. Die Rede ist von Sally und Cornelia Stauf. Die folgsame Border-Collie-Hündin ist nicht irgendein Hund, sondern Teil eines von elf Hund-Mensch-Teams, die sich als Rettungshundestaffel bei den Johannitern des Regionalverbandes Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen auf die Suche nach Vermissten begeben. „Etwa 20 Einsätze haben wir im Jahr“, sagt Gruppenführer Ralf Lambrecht. Er selbst führt keinen eigenen Hund,

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Gesundes Obst von hiesigen Bäumen

Der Rhein-Sieg-Kreis ist einer der streuobstwiesen-reichsten Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und das darunter liegende Grünland gehören zu unserer Kulturlandschaft. Sie sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallendem Obst. Streuobstwiesen sind das Ergebnis jahrhunderterlanger landwirtschaftlicher Tätigkeit. Sie beherbergen eine Vielfalt an alten Obstsorten, die in Vergessenheit geraten sind. Die moderne Agrarpolitik, anhaltende Bebauung und die Konkurrenz aus dem Intensivanbau gefährdet

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Strandbad in Köln: die Rodenkirchener Riviera

Wo sich heute der Kanuclub neben dem Campingplatz erstreckt, gab es einst ein Strandbad. „Die im heißen Jahr 1911 plötzlich zu ungewöhnlicher Blüte gelangte Badeluft forderte, da sie unbeaufsichtigt ausgeübt wurde, viele Opfer; auch gab das Leben und Treiben der Badenden in ästhetischer und moralischer Hinsicht zu Missfallen Veranlassung,“ hieß es in der Begründung für die Einrichtung des Rodenkirchener Strandbades im Jahr 1913. Um „ihre Einwohner gegen die genannten Gefahren“ zu schützen, pachtete die Stadt von der „Strombauverwaltung“ einen Geländestreifen

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