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Des Teufels Kutschengaul – ein Käfer

Es war beim Morgenspaziergang. Wir liefen über ein kurzes geteertes Stück eines Weges mitten zwischen den Feldern, als dort ein kleines schwarzes Tier einen großen Aufstand machte. „Ups, der sieht ja aus wie ein Skorpion“, dachten wir bei der näheren Betrachtung. Das mehr als drei Zentimeter lange Tier hatte vorne richtige Zacken und sein Hinterteil drohend nach oben erhoben, ebenso wie Skorpione es machen. „Skorpione im Rheinland – gibt es das?“, wunderten wir uns. Bijou war fasziniert und kaum von

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Die Gastronomie in der Corona-Krise

„Früher war ein Restaurantbesuch ein Ausbrechen aus dem Alltag. Einen schönen Abend verbringen im Kreise der Liebsten, lachen, Nähe, Freude, Kommunikation und das Lächeln des Service, nebst gutem Essen, was wollte man mehr? Diese Gefühl gibt es nicht mehr. Datenerfassung, Maskenpflicht, Abstand, Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben, Schilder überall und noch einen Service, der einen hinter einer verborgenen Maske begrüßt. Das kann man im Krankenhaus auch haben und Zuhause kochen.“ So beschreibt Axel Schönfelder die Corona-Lage in der Gastronomie. Der Betreiber des „Elements

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Kleine Wilde ganz groß

Rica ist noch kein Jahr alt, aber sieht schon recht erwachsen aus. Sie ist ein Reh, das am 1. Mai 2020 geboren wurde und im Garten von Dr. Manuela Giannetti lebt. Die ehemalige Leiterin der Naturschule Aggerbogen betreibt in Zusammenarbeit mit dem NABU eine Wildtierauffangstation im Garten ihres Mehrgenerationenhauses. Außer Rica leben dort noch ihre beiden Katzen und ein Marderpärchen. Schon seit ihrer Zeit in der Naturschule zieht die Pädagogin Igel, Eichhörnchen und Nager groß, die bei ihr abgegeben werden.

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Gesundes Obst von hiesigen Bäumen

Der Rhein-Sieg-Kreis ist einer der streuobstwiesen-reichsten Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und das darunter liegende Grünland gehören zu unserer Kulturlandschaft. Sie sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallendem Obst. Streuobstwiesen sind das Ergebnis jahrhunderterlanger landwirtschaftlicher Tätigkeit. Sie beherbergen eine Vielfalt an alten Obstsorten, die in Vergessenheit geraten sind. Die moderne Agrarpolitik, anhaltende Bebauung und die Konkurrenz aus dem Intensivanbau gefährdet

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Die Mittelalter-Szene zu Gast

Sie trägt lieber Kleider, als Jeans – jedoch keine gewöhnlichen, sondern richtige Gewänder. Talena Rheingold lebt, was sie macht: „Rheingold“ heißt ihr Mittelalter- und Fantasy-Shop in der Annostraße 9. Und der feierte im März sein zehnjähriges Bestehen. „Ich bin mit Leib und Seele Krämerin“, erklärt die Frau mit der orangeroten Mähne. Das Mittelalter ist ihr Leben, dazu gehört auch das Lagerleben, dem sie sonst jährlich auf 20 bis 30 Märkten zwischen März und November deutschlandweit frönte – außer in diesem

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Unterwegs auf dem Holzweg – eine Wanderung rund um Winterscheid

Auf dem Holzweg befindet man sich im größten zusammenhängenden Waldgebiet des Bergischen Lands, dem Nutscheid zwischen Hennef und Winterscheid. Der heißt nicht etwa so, weil er in die Irre führt, sondern bei dem Erlebnisweg Sieg ist der Name Programm. Mit Start am Wanderparkplatz an der K17 im Derenbachtal führt er durch einen nachhaltig bewirtschafteten Wald mit Bäumen unterschiedlichen Alters und ein noch relativ intaktes Ökosystem.  Am Wanderparkplatz überquert man die Straße und geht schräg gegenüber umsäumt von Fichten und alten

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Wie Hunde Leben retten

Nicht eine Sekunde lässt sie ihr Frauchen aus den Augen. Das hat sie geheißen, liegen zu bleiben und zu warten, bis es seine Jacke angezogen hat. Die Rede ist von Sally und Cornelia Stauf. Die folgsame Border-Collie-Hündin ist nicht irgendein Hund, sondern Teil eines von elf Hund-Mensch-Teams, die sich als Rettungshundestaffel bei den Johannitern des Regionalverbandes Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen auf die Suche nach Vermissten begeben. „Etwa 20 Einsätze haben wir im Jahr“, sagt Gruppenführer Ralf Lambrecht. Er selbst führt keinen eigenen Hund,

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Mit “Melli von Hüppelrott” unterwegs auf dem Bienenlehrpfad

In einem Bienenvolk leben bis zu 60.000 Bienen. Deren Lebenswerk ist pro Arbeiterin ein einziger Tropfen Honig, für 500 Gramm muss das Volk dreimal um die Erde fliegen. Wer das und mehr über das Leben der Honigbiene erfahren möchte, der sollte sich von der Honigbienenkönigin „Melli von Hüppelrott“ auf den Bienenlehrpfad am Hüppelröttchen entführen lassen. Der Name bezeichnet Eitorfs bekanntestes Erholungsgebiet und stammt von dem gleichnamigen Forsthaus, das von 1835 bis 1972 in dem Waldgebiet stand. Noch immer schlägt dieser

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