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Blogartikel Regionales

Baden an der Rodenkirchener Riviera

Wo sich heute der Kanuclub neben dem Campingplatz erstreckt, gab es einst ein Strandbad. „Die im heißen Jahr 1911 plötzlich zu ungewöhnlicher Blüte gelangte Badeluft forderte, da sie unbeaufsichtigt ausgeübt wurde, viele Opfer; auch gab das Leben und Treiben der Badenden in ästhetischer und moralischer Hinsicht zu Missfallen Veranlassung,“ hieß es in der Begründung für die Einrichtung des Rodenkirchener Strandbades im Jahr 1913. Um „ihre Einwohner gegen die genannten Gefahren“ zu schützen, pachtete die Stadt von der „Strombauverwaltung“ einen Geländestreifen

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Die Gastronomie in der Corona-Krise

„Früher war ein Restaurantbesuch ein Ausbrechen aus dem Alltag. Einen schönen Abend verbringen im Kreise der Liebsten, lachen, Nähe, Freude, Kommunikation und das Lächeln des Service, nebst gutem Essen, was wollte man mehr? Diese Gefühl gibt es nicht mehr. Datenerfassung, Maskenpflicht, Abstand, Desinfektionsmittel, Plexiglasscheiben, Schilder überall und noch einen Service, der einen hinter einer verborgenen Maske begrüßt. Das kann man im Krankenhaus auch haben und Zuhause kochen.“ So beschreibt Axel Schönfelder die Corona-Lage in der Gastronomie. Der Betreiber des „Elements

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Gesundes Obst von hiesigen Bäumen

Der Rhein-Sieg-Kreis ist einer der streuobstwiesen-reichsten Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die hochstämmigen Obstbäume mit ihren ausladenden Kronen und das darunter liegende Grünland gehören zu unserer Kulturlandschaft. Sie sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger profitieren von dem reichhaltigen Angebot an Höhlen, Blüten und herabfallendem Obst. Streuobstwiesen sind das Ergebnis jahrhunderterlanger landwirtschaftlicher Tätigkeit. Sie beherbergen eine Vielfalt an alten Obstsorten, die in Vergessenheit geraten sind. Die moderne Agrarpolitik, anhaltende Bebauung und die Konkurrenz aus dem Intensivanbau gefährdet

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Eine Liebe im Zeichen von Elvis Presley

Ein Kaugummi mit Elvis-Porträt, ein roter Original-Teppichboden aus Graceland, gerissene Konzert-Tickets von 1971 – und von 1977 finden sich im rheinland-pfälzischen Grenzort Kircheib. Letztere sind nicht gerissen, denn der King starb vier Tage vor dem Konzert, wie Irma Stanton berichtet. „Die Tickets sind noch heute gültig“, sagt Wilfried Henne alias Jonny Winters. Der Elvis-Imitator und seine Ehefrau sind glühende Fans des King of Rock’n Roll. Da wundert es nicht, dass sich über diese Leidenschaft auch kennen- und liebengelernt haben. Es

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Kleine Wilde ganz groß

Rica ist noch kein Jahr alt, aber sieht schon recht erwachsen aus. Sie ist ein Reh, das am 1. Mai 2020 geboren wurde und im Garten von Dr. Manuela Giannetti lebt. Die ehemalige Leiterin der Naturschule Aggerbogen betreibt in Zusammenarbeit mit dem NABU eine Wildtierauffangstation im Garten ihres Mehrgenerationenhauses. Außer Rica leben dort noch ihre beiden Katzen und ein Marderpärchen. Schon seit ihrer Zeit in der Naturschule zieht die Pädagogin Igel, Eichhörnchen und Nager groß, die bei ihr abgegeben werden.

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Wie Hunde Leben retten

Nicht eine Sekunde lässt sie ihr Frauchen aus den Augen. Das hat sie geheißen, liegen zu bleiben und zu warten, bis es seine Jacke angezogen hat. Die Rede ist von Sally und Cornelia Stauf. Die folgsame Border-Collie-Hündin ist nicht irgendein Hund, sondern Teil eines von elf Hund-Mensch-Teams, die sich als Rettungshundestaffel bei den Johannitern des Regionalverbandes Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen auf die Suche nach Vermissten begeben. „Etwa 20 Einsätze haben wir im Jahr“, sagt Gruppenführer Ralf Lambrecht. Er selbst führt keinen eigenen Hund,

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Wundersame Pilz-Welten

„Sie schießen wie Pilze aus dem Boden“, dieser alte Spruch, den man zitiert, wenn etwas besonders häufig und in übermäßiger Weise auftritt, kommt nicht von ungefähr. Denn Pilze brauchen nur ein bisschen Regen und Wärme und schwups sind sie draußen. Nachdem der September zu trocken war, hat der feuchte Oktober nun für schnelles Pilzwachstum gesorgt. Der Waldboden ist übersät von den eukaryotischen Lebewesen in allen Farben und Formen. Der Name kommt aus dem Griechischen und beschreibt einen festen Zellkern und

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Wasserkraftwerk

Die Unkelmühle als Pilotanlage für Fische

Die Tage der fossilen Brennstoffe sind gezählt und auch der der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossene Sache. Bis 2025 soll bis zu 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Müll und Erdwärme gewonnen werden. Doch umweltfreundliche regenerative Energiegewinnung hat ihren Preis. Windkraftanlagen zerhäckseln Vögel, Fledermäuse und Insekten, die Turbinen der Wasserkraftanlagen insbesondere Wanderfische. Darum sinnen Politiker und Unternehmen der Energiegewinnung auf Abhilfe. Im Wasserkraftwerk Unkelmühle an der Grenze zwischen Eitorf und Windeck an der

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